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Gut zum Herz | Das eBook

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Ist ein Herzinfarkt nur etwas für alte Leute? Diese Frage vom Titel hätte ich vor 16 Jahren ohne lang zu überlegen mit Ja beantwortet. Doch meistens kommt es anders als man denkt. In diesen eBook steht der Grund, der mein Leben einmal komplett verändert hat. Zum Guten wie auch zum weniger Guten. Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen. Euer Matthias Jung

gewichten. Mit der

gewichten. Mit der Übernahme des elterlichen Betriebes und den häufigen Auslandsaufenthalten konnten ich und vor allem meine Mitmenschen zusehen, wie ich mich von einem noch nie ganz schlanken Mittzwanziger zu einem übergewichtigen Anfangdreißiger entwickelte. Heute würde man das Work-Live-Balance nennen, was mir fehlte, woran in den Neunzigern kein Mensch dachte. Und nur weil es damals den Begriff noch nicht gab, heißt das noch lange nicht das es absolut nicht notwendig gewesen wäre, etwas gesünder zu leben. Mit 33 Jahren wog ich mehr als 95 Kilo und hatte schlicht und ergreifend ADIPOSITAS. Ich weiß nicht, ob es Anfang der 90ern schon den Bodymass-Index gab. Ich kann mich an die Regel erinnern, Körpergröße Minus 100 wäre das Normalgewicht in Kilo und dann nochmal 10% weg das Idealgewicht. Ob Bodymass-Index oder nicht, ich war ganz einfach 25 Kilo zu schwer. Bei einem Routinecheck bei meinem Hausarzt im Jahr 2003 wurde bei einer Langzeitblutdruckmessung ein erhöhter Blutdruck festgestellt. Damit nicht genug, ergaben sich dabei extrem erhöhte Blutfettwerte und da im besonderen die Triglyceride. Diese sind der Gruppe der Nahrungsfette zugehörig und sind eigentlich wichtig und dienen dem Körper unter anderem als Energiereserve. Nach heutigen Maßstäben sollte bei Männern wie auch bei Frauen der Wert 150 mg/dl nicht übersteigen. Mein 8

Wert der Triclyeceride lag im Sommer 2003 bei mehr als 1800 mg/dl. Dieser erhöhte Wert lag jedoch keinesfalls in meinem eigenen Verschulden, sondern wurde im Jahr 2004 in der Stoffwechselambulanz der Uniklinik Frankfurt als eine genetisch bedingte Fehlfunktion festgestellt. Der Wert des Cholesterins lag bei über 350 mg/dl. Was mir nun zu meinem Glück und zu der Erkrankung mit dem wohlklingenden Namen METABOLISCHES SYNDROM (ein nicht ganz kluger Mensch sollte das in der Zukunft mal als "Diabolisches Syndrom" bezeichnen, dazu vielleicht irgendwann mal mehr) noch gefehlt hätte, war die Altersdiabetes. Trotz aller Alarmglocken, die ich im Jahr 2003 mit purer Absicht überhören wollte, wurde seitens meines Hausarztes mit einer Behandlung begonnen. Zunächst war das Ziel, die massiv erhöhten Blutfettwerte zu senken. Dass es bei den oben erwähnten Triglyceride-Werten nicht ein einziges Wundermittel gab, verschwieg mir mein Hausarzt nicht. Es sollte neben verschiedenen Lipidsenkern mit all ihren Nebenwirkungen unter anderem auch noch Medikamente zur Senkung des Blutdrucks mit einander kombiniert werden. Hat jedes einzelne Medikament schon seine eigenen Nebenwirkungen, sind sie in Kombination mit 9

Erschienen bei eMagazin.digital

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