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CORONA Wir machen das Beste daraus

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Corona wirbelt alles durcheinander. Auch wir hier bei »GUT ZUM HERZ« bleiben davon nicht verschont. Da viele Werkzeuge, mit denen die Risikofaktoren einer Herzerkrankung derzeit nicht anwendbar sind, haben wir die Themen unseres ursprünglich geplanten Magazins in diese Sonderausgabe gepackt. Das Magazin wird wie ein Tagebuch geführt und füllt sich mit jedem Beitrag. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Corona-Virus-Spezial

Corona-Virus-Spezial (Update vom 16. März 2020) Wer dachte, dass der Spuk mit dem Corona-Virus schnell wieder vorbei sei, muss allerspätestens jetzt feststellen, dass das leider nicht so ist. Und auch ich muss zugeben, dass ich zu diesen Menschen gehört habe die dachten, dass wird schon nicht so schlimm werden. Und mit schlimm werden, meine ich nicht die Todesfälle durch das Corona-Virus bis jetzt in Deutschland, diese sind noch überschaubar, obwohl jeder der stirbt, einer zu viel ist. Die Zahlen dazu gibt es weiter unten. Mit schlimm meine ich die Maßnahmen, die nun ergriffen wurden. Ab heute, Montag, den 16. März 2020 sind deutschlandweit die Schulen und Kitas geschlossen. Zwischenzeitlich steht man in Supermärkten vor vielen leeren Regalen. Toilettenpapier ist wirklich nur noch schwer zu bekommen, Kunden in Supermärkten schlagen sich um Mehl und Desinfektionsmittel sind fast überall ausverkauft. »Bayern hat den Katastrophenfall ausgerufen« Bayern hat heute den Katastrophenfall ausgerufen. Diese Maßnahme sei nötig, um schnell auf bevorstehende Ereignisse in Bezug auf die Corona-Epidemie reagieren zu können und um einer exponentiellen Verbreitung entgegenzuwirken. Noch gestern war hier in Bayern, wir gehören am bayerischen Untermain zu Unterfranken, bei den Kommunalwahlen von einem Katastrophenfall nichts zu spüren. Und jetzt, ein Tag später sind auf einmal solche drastischen Maßnahmen notwendig? Das macht das Vertrauen in die, die gerade die so wichtigen Maßnahmen treffen müssen nicht größer. Leider. Hinzu kommen Falschmeldungen in den sozialen Medien, dass zum Beispiel Briefwahlunterlagen von Wahlhelfern aus Angst vor Ansteckung in den Papiermüll geworfen worden seien. Was ist wahr und was sind Fake News? Wünschenswert sind jetzt Entscheidungsträger, die keinen Zweifel an Ihrer Integrität zulassen. einer Infizierung zu schützen, ist einfach. Soziale Kontakte so weit wie möglich vermeiden, Händewaschen und wie das geht, müsste nun auch der Letzte schon einmal gehört haben. Bei dem schönen Wetter ist gegen den Spaziergang im Freien nichts einzuwenden, ein Mindestabstand von 2 Meter zu fremden Menschen ist absolut empfehlenswert. »Eine unaufgeregte Berichterstattung« Weshalb ich ein großer Fan der Deutschen Herzstiftung e.V. bin und ich dessen Arbeit sehr schätze, zeigt sich an der sachlichen und unaufgeregten Berichterstattung in Bezug auf das Corona-Virus. In der am 13. März 2020 aktualisierten Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung e. V. zum Corona-Virus heißt es, es sei Vorsicht geboten, es bestehe jedoch kein Anlass für Panik. Ich empfehle Euch diesen Beitrag zu lesen, den Link dazu gibt es hier. https:// www.herzstiftung.de/pressemeldungen_artikel.php?articles_ID=956 »Bis jetzt 12 Tote in Deutschland« Hier einige Zahlen. Weltweit sind mehr als 160.000 Menschen vom Corona-Virus infiziert, bei uns in Deutschland sind es etwas mehr als 5000 Menschen die infiziert sind, wovon hier bisher 12 Menschen durch das Corona-Virus zu Tode kamen. Mich hat es schon in der vergangenen Woche verwundert, dass das öffentliche Leben derart lahmgelegt wird, und die Kommunalwahlen offenbar kein Risiko darstellen. »Händewaschen, Händewaschen und Händewaschen« Was zu tun ist, um sich vor »Viele sind sich selbst am nächsten, leider« Was sich leider auch in diesen Zeiten zeigt, dass Hemd ist vielen Deutschen näher als die Hose. Manche jüngeren Menschen kaufen in völlig sinnlosen Hamsterkäufen den 26 | Gut zum Herz

Alten die Supermarktregale vor der Nase leer und regen sich gleichzeitig über Donald Trump‘s „America First“ Devise auf. Zurzeit heißt es landauf, landab häufig „Ich zuerst“. Auch diese hässliche Fratze unserer Gesellschaft kommt in diesen Zeiten zum Vorschein. Das ist wirklich sehr schade. »Bitte sachlich berichten« Dass Klaus Kleber am Sonntagabend im »heute journal« in seiner Berichterstattung von einem Tsunami spricht, der unser Gesundheitssystem bedrohen könnte, macht die Sache nicht entspannter. Tsunami steht für mich für Vernichtung und Tod. Eine gewähltere Wortwahl im Zusammenhang mit dem Corona-Virus wäre wünschenswert. Ob wir nun diese getroffenen Maßnahmen mögen oder nicht. Wir, die mit einer Herzerkrankung leben, gehören zur Risikogruppe. Vorsichtig sein, die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und bitte keine Panik. Viele interessante Informationen gibt es auch auf den Seiten des Robert Koch-Instituts. https://www.rki.de Wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare und wie Ihr darüber denkt. Lasst es uns wissen. Euer Matthias Jung Kommt in die Facebook-Gruppe und diskutiert mit uns. Natürlich möchten die Menschen informiert werden. Meine Empfehlung, einfach mal bei der Deutschen Herzstiftung vorbeischauen, wie die dort berichten. »Vorsicht ist geboten« Gut zum Herz | 27

Erschienen bei eMagazin.digital

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