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BVMW-Magazin »Die Zukunft«

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MITTELSTAND im Fokus ist eine Initiative vom BVMW Frankfurt. Unternehmen helfen Unternehmen bei BVMW »Die Zukunft«. Jetzt lesen, was diese Marketing-Kooperation so besonders macht.

Die Kolumne | Wie sieht

Die Kolumne | Wie sieht Christian Michael die Zukunft? Sehr spannend, dass zu erfahren. Jetzt hier. KOLUMNE Häufig werde ich zum Thema „Kosten sparen im Fuhrpark durch Elektromobilität? gefragt und dachte mir, dies ist ein Thema für „Die Zukunft“. Zumal sich diese Frage nicht einfach beantworten lässt und für Unternehmen und Fahrzeugnutzer unterschiedlich ausfällt! Klimaziele, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, CO2 Emissionen reduzieren – politische Diskussionen sind von diesen Themen geprägt. Da kommen die Elektrofahrzeuge doch gerade rechtzeitig! Die Automobilindustrie überschlägt sich aktuell mit einem Feuerwerk an neuen Modellen. War da nicht etwas zum Thema Nachholbedarf? von Matthias Engel Ihr Ansprechpartner, wenn es um Flottenmanagement geht. zum XING-Profil Der Zug der Elektromobilität nimmt rasant an Fahrt auf und wird gespeist durch staatliche Fördermaßnahmen in Form von steuerlicher Erleichterung (Reduzierung geldwerter Vorteile) oder einer BAFA Prämie (finanzielle Bezuschussung für den Erwerb eines neuen E-Fahrzeugs). Die Zulassungszahlen schnellen nach oben und es herrscht phasenweise Goldgräberstimmung in den Autohäusern. Ergänzt werden diese Incentives teilweise durch individuelle Zuschüsse der Unternehmen zu alternativen Antrieben, um die Nachhaltigkeit zu unterstreichen und als „grün“ wahrgenommen zu werden. Die Zeiten als Reichweitenangst und mangelnde Ladeinfrastruktur noch die Diskussion beherrschte, sind (fast) vorbei. Eine heile Welt für alle Beteiligte? Mitnichten, es warten zahlreiche Herausforderungen auf die Nutzer, insbesondere in den Unternehmen (GF, Finanzen, HR, Facility Management, BR, …). Der Kaufvertrag für ein E-Fahrzeug ist schnell unterschrieben und das Fahrzeug ist rasch zugelassen - doch wo „tanke“ ich Strom, zu Hause, am Arbeitsplatz, unterwegs? Leasinggesellschaften berichten davon, dass bei Rückgabe von zahlreichen PHEV Fahrzeugen die Ladekabel originalverpackt im Fahrzeug lagen. Ein Fuhrparkmanager eines Unternehmens mit 4000 Fahrzeugen im Bestand, berichtet mir, dass er den Tag verflucht, an dem er PHEV zugelassen hat. „Wissen Sie Herr Engel, seit dieser Zeit haben sich die Spritkosten erhöht und die Reifennutzung ist in die Höhe geschnellt. Ich habe das Gefühl, wir fahren auf Firmenkosten schwerere Fahrzeuge in der Gegend herum. Die Dienstwagennutzer sind begeistert, da auf der Gehaltsabrechnung ein höherer Wert erscheint.“ An dieser Stelle entschuldige ich mich bei allen „ehrlichen“ PHEV Nutzern, welche ihr Fahrzeug bestimmungsgemäß nutzen und den Ottokraftstoff wirklich als eiserne Reserve nutzen. Damit jedoch noch nicht genug der Herausforderungen. Existiert 20

am Arbeitsplatz ein funktionierendes E-Ladesystem, bzw. wird an einem Konzept gearbeitet? Sehr häufig scheitert letzteres an einem Budget, welches sehr schnell in den 6stelligen Bereich wandern kann. Ein Klassiker ist auch, dass nicht ausreichend „Saft“ im Bürogebäude ankommt, um die ladewütige Belegschaft zu beliefern und die Gefahr besteht, dass zur Mittagszeit die „Küche kalt bleibt“. Was ist denn mit der übrigen Belegschaft, wenn Dienstwagen- Nutzer umsteigen können? Sind diese weniger wert? Der Flurfunk wird es schon richten. Passend hierzu wurde mir noch eine weitere Anekdote zugetragen. Ein Fuhrparkmanager, der 5.000 Fahrzeuge verantwortet, war über ein Jahr im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden zum Thema „E-Mobilitätskonzept“ und hat leider immer wieder eine Ablehnung zu seiner Budget-Anfrage erhalten. Es begab sich jedoch, dass dieser einen neuen Dienstwagen bestellen musste. Die Wahl fiel auf ein Modell der Oberklasse als PHEV. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Es trug sich zu, dass am Tag der Auslieferung des Fahrzeugs der Vorstandsvorsitzende den Fuhrparkmanager nach den Lademöglichkeiten am Standort befragte und dieser an die bisherigen (Budget-)Gespräche erinnerte. Die Antwort fiel sehr lapidar aus: „Machen! Wieviel Geld benötigen Sie?“ So schnell kann es gehen, wenn da nicht die Lieferschwierigkeiten der Anbieter wären. Herzlichst, Matthias Engel „Wir öffnen Türen!“ Das kostenlose eMagazin jetzt hier lesen. 21

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